IDM Superbike Schleiz 18.-20.7.2014


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Die erste Veranstaltung des Vereins AMC Schleizer Dreieck e.V. wird in diesem Jahr die Superbike*IDM vom 18. Juli – 20. Juli sein. 30 Stunden Motorsport pur in verschiedenen Klassen im Rahmen der Superbike*IDM mit mehr als 100 der besten in Deutschland organisierten Rennfahrer wird es an diesem Wochenende am Dreieck zu sehen geben. Das Highlight bietet dabei vor allem auch die Klasse der Superbike/Superstock 1000. Hier brauchen die Piloten nicht nur Power sondern auch jede Menge Mut, wenn es mit etwa 270 km/h durch die „Seng“ geht. Dabei sind in diesem Jahr nicht nur der amtierende Deutsche Meister Markus Reiterberger auf seiner BMW, sondern auch zahlreiche international erfahrene Piloten, u.a. auch der aus der Superbike-Weltmeisterschaft und Moto2-WM bekannte Max Neukirchner oder der ehemalige WM-Pilot Michael Ranseder aus Österreich. Markenvielfalt wird in der Superbike*IDM groß geschrieben. Mit BMW, Kawasaki, Suzuki, Yamaha, Ducati und Honda sind in den großen Klassen alle namenhaften Hersteller vertreten. Hinzu kommen im ADAC Junior Cup auch die KTM-Viertakter. Es ist also erneut für spannenden und hochkarätigen Motorsport gesorgt, denn auch die Seitenwagen werden, genau wie der Yamaha-R6 Dunlop Cup als ältester Markenpokal der Welt, wieder in Schleiz vertreten sein und die lange Tradition der deutschen Meisterschaftsläufe auf dem Schleizer Dreieck fortführen.

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Superbike IDM am Nürburgring 27.- 29.6.2014

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Der Nürburgring ist auch 2014 wieder fester Bestandteil des Kalenders der Superbike*IDM. Die Top-Klassen des Deutschen Motorradsports werden vom 27. bis 29. Juni 2014 in der Eifel gastieren und sich im vierten Saisonlauf ein packendes Duell um den Sieg und Meisterschaftspunkte liefern.
Mit der nun 36. Ausrichtung dieses Rennens möchte der aus dem Siegerland stammende MSC Freier Grund e.V. (ADAC) den Fans wieder ein super Rennwochenende bereiten. Für den reibungslosen Ablauf sorgen nahezu 200 Helfer aus dem Siegerland und dem Westerwald. Ohne diese „helfenden Hände“ wäre eine solche Veranstaltung nicht durchführbar.

Die SUPERBIKE*IDM gehört seit Jahren zu den stärksten und bedeutendsten Rennserien in Europa. Der Kampf um Siege und Punkte wird am Nürburgring in den Klassen Superbike/ Superstock 1000, Supersport 600/Moto2/Open 600 und den beliebten Sidecars ausgetragen. Hinzu kommen noch die Nachwuchsserien ADAC Junior Cup powered by KTM, der Yamaha R6-Dublop-Cup sowie ein Riesenstarterfeld im Suzuki GSX-R 750-Cup. Die bereits absolvierten Rennen am Eurospeedway / Lausitz und in Zolder/Belgien zeigten, dass in allen Klassen wieder mit spannenden Positionskämpfen gerechnet werden kann.

Zielfotoentscheidungen gab es bereits zweimal bei den IDM Superbikes. Das Flagschiff der IDM bietet Motorsport auf höchstem Niveau. Namhafte Hersteller, international erfahrene und erfolgreiche Piloten sind Garanten dafür, dass kein Zentimeter Asphalt freiwillig her geschenkt wird. Mit Lucy Glöckner hat sich nach längerer Zeit wieder eine Frau bei den ganz großen „Jungs“ etabliert. Mit Spannung wird erwartet, ob die unter Flagge des Clubs MSC Freier Grund e.V. (ADAC) startenden Sidecarmeister von 2013, Andre Kretzer / Jens Lehnertz, den vom WM-Lauf in Assen angereisten Teams Paroli bieten können.
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Dominik Vincon zweimal auf dem Podest Gelungener Saisoneinstand in der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft

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Dominik Vincon freut sich über zwei Podestplätze zum Saisonauftakt. Foto: Talmon

Die Auftaktrennen der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft (IDM) sind für Dominik und Patrick Vincon aus Knittlingen mit erfolgreich verlaufen. Dominik Vincon feierte gleich zwei Podestplätze in der Superstock-Klasse. Sein jüngerer Bruder positionierte sich als bester Seitenwagen-Neuling.

Lausitzring (pm). Wechselhaftes Wetter zwischen wärmender Sonne und eiskaltem Regen erschwerte die Vorbereitungen auf die ersten IDM-Läufe der neuen Saison. Dennoch gelang dem Team Stilgenbauer aus Heppenheim eine gute Abstimmung für Dominik Vincons Motorrad, der sich in den Qualifyings zu den Superbike-Rennen auf seiner BMW S1000RR den elften Startplatz sicherte und somit aus der vierten Reihe startete.

In der Superbike- und Superstock-Klasse sind 29 Fahrer aus insgesamt 13 Nationen am Start davon 15 Fahrer aus sieben Nationen auf Superstock-Motorrädern. Gestartet wird gemeinsam, jedoch getrennt gewertet. In der Klasse Superstock 1000 ist das Reglement so konzipiert, dass die Motorräder seriennahe sind und somit die Kosten günstiger gehalten werden.

Im ersten Rennen verpatzte der 22-Jährige Knittlinger den Start und wurde etwas nach hinten durchgereicht, bei einem Gedränge in der ersten Runde verlor er weitere Positionen. Jedoch kämpfte sich Dominik Vincon Runde für Runde bis auf den dritten Platz nach vorne. Das Spitzenduo mit dem späteren Sieger Marco Nekvasil (Österreich) und Lucy Glöckner (Deutschland) war jedoch fünf Sekunden voraus, diesen Rückstand konnte Vincon nicht mehr aufholen.

Sturz der Konkurrentin kommentiert Vincon gelassen

Im zweiten Rennen des Tages gelang der Start deutlich besser, und Vincon setzte sich sofort in der Spitzengruppe fest. In der zweiten Runde kam er allerdings mit Lucy Glöckner in Berührung, wobei diese zu Boden ging. „Wir waren beide auf gleicher Höhe beim Anbremsen, allerdings war ich im Kurveninneren, Sie hat einfach nicht zurückgezogen. That’s racing!“, kommentierte Dominik Vincon nach dem Rennen gelassen.

In den folgenden Runden hatte der junge Schwabe auch noch einigermaßen mit Marco Nekvasil mitgehalten, dessen Tempo aber über komplette Renndistanz letzlich zu hoch war. Vincon kam als Zweiter vor Leon Bovee (Niederlande) über den Zielstrich und belegt im Gesamtklassement somit den zweiten Platz.

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Patrick Vincon bester Neuling in der Seitenwagen-Klasse

Beim 21-jährigen Patrick Vincon waren erst im März die Verhandlungen zu Ende gegangen, die ihm einen Vertrag mit dem Rennteam Eilers aus Wiesmoor in Ostfriesland bescherten. Nach den Tests im März und April tritt er als Seitenwagen-Fahrer auf einer OSR Suzuki an. In dieser Sidecar-Klasse starten 15 Teams.

Katrin Meyer aus Taschendorf, die schon vor Jahren im Motorrad Rennsport unterwegs war, aber noch nie in einem Sidecar als Beifahrerin gefahren ist, wurde als Beifahrerin gefunden. Beim Rennen startete das Team vom 13. Startplatz und kam an elfter Position über die Ziellinie. Somit waren Patrick Vincon und Katrin Meyer die besten Rookies in der Sidecar Klasse.

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Superbike IDM Saisonauftakt am EuroSpeedway Lausitz 2.- 4.5.2014

SUPERBIKE*IDM – Saisonauftakt
Europäische Motorradelite startet am Lausitzring in die Saison

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Die höchste deutsche Motorradmeisterschaft zündet traditionell am Lausitzring den Startschuss. Wie gewohnt kann man sich auf packende Duelle in acht aufregenden Klassen und auf ein erstklassiges Renn- und Familienwochenende für alle Motorradfans freuen.
Nicht nur die Königsklasse der Superbikes mit 1000ccm Vierzylinder- und 1200ccm Zweizylinder-Rennmaschinen verspricht jede Menge Spannung und Action, auch die weiteren deutschen Meisterschaften und Rahmenserien versprechen heiße Duelle um jeden Platz. Zusammen mit den Superbikes startet die Klasse Superstock 1000, die mit ihren fast serienmäßigen 1000ccm Vierzylinder- und 1200ccm Zweizylinder-Maschinen mit Sicherheit aufhorchen lassen. Natürlich werden auf dem Lausitzring auch die bekannten 600ccm-Rennmotorräder der Supersport-Klasse sowie die Sidecars an den Start gehen.
Besonders spannend: In der Lausitz treffen die Konkurrenten zum ersten Mal in dieser Saison aufeinander. Wer hat die Winterpause am besten genutzt, welche Teams haben die Nase vorn, welche Startnummer sollte man sich schon jetzt für die nächsten Rennen merken? Beim Auftaktrennen in der Lausitz wird es sich zeigen.
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Axxis + Special Guest: Tri State Corner + Lion Twin in Memmingen im Kaminwerk 05.04.2014

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Im Januar 2014 erschienen gleich zwei neue Alben unter dem Banner „Kingdom
Of The Night 2“ und im März und April ist die Band auf großer Tournee zum 25ten Bandjubiläum.
Dabei haben natürlich auch AXXIS ihre grundsolide musikalische Basis. Fest
verwurzelt im traditionellen Heavy Rock der siebziger und achtziger Jahre,
haben sie im Laufe der Jahre ihren eigenen Stil gefunden, der sich an immens
eingängigen Melodien a la Living In A World festmachen läßt. Nach wie vor
gilt die Hymne des Debüts als Highlight eines jeden Gigs und als Paradebeispiel
für den typischen AXXIS-Song. Bernhards markanter Gesangsstil ist darüber
hinaus eine weitere absolut markenzeichentaugliche Charakteristik, die AXXIS
unverkennbar macht. Aber der Überbau dieses Grundgefüges, der ist doch
immer wieder ein anderer. Der stete Wandel steckt bei den sympathischen Jungs
im Detail.
Anlässlich ihres 25-jährigen Bandjubiläums ist die nordrdrhein–westfälisch Rock-Institution Axxis auf ausgedehnter Deutschlandtournee. Auch das Kaminwerk wird bei der „25 Jahre Axxis-Tour“ mit dabei sein. Am Samstag, 5. April, ist es um 20 Uhr soweit.
Flankiert wird die Tournee vom neuen Album „Kingdom of the Night II. “Wir haben mit mit Hochdruck an etwas gearbeitet, was sicher beim ein oder anderen für Erstaunen gesorgt hat”, so Sänger Bernhard Weiss. “Die letzten 25 Jahre sind unheimlich schnell vergangen und waren wahnsinnig ereignisreich, und wir dankbar sind, nach wie vor zu den Bands zu gehören, die in der Szene gefragt sind.”
Axxis stehen für melodiösen und kraftvollen Powerrock. Bei Heavy Metal Fans in Deutschland dürfte man nur wenige finden, die nicht das Axxis-Debut-Album „Kingdom of the Night“ im Plattenschrank stehen haben. Dieses war ja auch der beste Hardrockerstling einer Band in Deutschland überhaupt. Axxis-Sänger Bernhard Weiß kennt Memmingen übrigens sehr genau. Bei der dritten Heavy-Metal-Oper am Landestheater Schwaben stand er zusammen mit Intendanten-Gattin Josephiné Weyers auf der Bühne.
Man kann sich also auf Axxis freuen und auch die Vorbands „Tri State Corner“ und “Twin Lion” werden sicherlich viele Fans ins Kaminwerk locken.
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Axxis :

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Tri State Corner :

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Lion Twin :

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Graham 1933 US Car & Melisa Mendini das bildhübsche Model aus Prag !

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Melisa Mendini ist ein Model der Extraklasse. Das 28-Jährige Model aus Tschechien ist auf Magazinen wie der tschechischen Maxime, der deutschen Coupe oder dem amerikanischen Penthouse zu finden. Von Prag aus geht es für sie zu Model-Jobs in die ganze Welt.

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Axel Rudi Pell + Special Guest: Rebellious Spirit in Memmingen im Kaminwerk 14.02.2014 Ausverkauft !!

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Leinen los und Anker lichten! Die Jungs von AXEL RUDI PELL haben die Aufnahmen zu ihrem neuen Studioalbum „Into the Storm“ abgeschlossen. Der Titel ist Programm, denn gerade zum 25jährigen Jubiläum lässt es die Formation um den gebürtigen Bochumer Gitarristen und Bandgründer Axel Rudi Pell so richtig krachen. Eine Reise über raue Gewässer, hinein in das Auge des Sturms. In ihrer geschätzten Qualität verbrüdert die Band abermals klassischen Rock, -und Heavy Metal der 80ziger und 90ziger Jahre, liefert durchdringende Rhythmen, vorantreibende Drums und eine einprägsame filigrane Gitarrenarbeit. Ein hymnischer und bombastischer Sound, welchem Sänger Johnny Gioeli durch seine melodische Stimme Nachhall verleiht. Das Album wird in Deutschland ab dem 17. Januar 2014 über Steamhammer/SPV in vier verschiedenen Versionen erhältlich sein. So kann man sich nicht nur die Standard CD oder Download-Version besorgen, sondern auch eine farbige Doppel-Vinyl LP sowie als besondere Variante, die limitierte Deluxe Edition im Digipack mit zwei Bonustracks, Poster, Plec, Metalpin, Postkarte und vielem mehr. Das neue Album ist übrigens auch das Erste mit neuem Drummer Bobby Rondinelli (u. a. Ex – Black Sabbath). Nach einem Jahr Bühnenabstinenz darf man sich 2014 neben dem neuen Werk auch auf eine ausgedehnte Tournee freuen.

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Axel Rudi Pell:

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Rebellious Spirit:

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Knock Out Festival in der Europahalle Karlsruhe 14.12.2013

ToolsFestival Info hier
Am 14. Dezember ist es wieder soweit! Das KNOCK OUT FESTIVAL findet in der Europahalle in Karlsruhe statt!

Mit dabei sind die Erfolgs-Mittelalterrocker von SALTATIO MORTIS, die mit dem Konzert im Rahmen des Festivals ihren Jahresabschluss in heimatlichen Gefilden feiern.

Sie befinden sich in bester Gesellschaft, denn auch die schwedische Metal-Band SABATON zählt zum Kreis der Überflieger. Seit zwei Jahren verbuchen sie eine ausverkaufte Show nach der anderen und zählen international zu den gefragtesten Live-Acts. Den Veranstaltern des KNOCK OUTs ist es damit geglückt, zwei der derzeit angesagtesten Bands im Rockbereich zu buchen – neben altbewährten Größen wie Metalqueen DORO oder den ESC-Gewinnern von 2006, LORDI. Das KNOCK OUT hat es geschafft, sich in den letzten drei Jahren zu einer gefragten Größe am Live-Markt zu entwickeln. Das Festival gilt unter Musikfans mittlerweile als fester Name für eine qualitativ hochwertige Veranstaltung, bei der das Preis-Leistungsverhältnis fair ist.

Festival-Tickets kosten ab 49 Euro.
Die ebenfalls angebotenen VIP-Tickets sind bereits komplett ausverkauft.
Also sichert euch schnell eure Karten!
Line-up:

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SABATON :

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DORO :

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SALTATIO MORTIS :

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Lordi :

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PINK CREAM 69 :

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KISSIN’ DYNAMITE :

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Pavlov s Dog Rockfabrik Bruchsal 10.11.13

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Wenn eine Band die Bezeichnung einzigartig verdient, dann sicherlich die 1973 von Chuck Berry’s Drummer Mike Safron gegründeten Pavlov’s Dog. Das sah damals auch die Musikindustrie so: Denn als Pavlovs Dog 1974 bei ABC Records für $ 500.000 ihren ersten Plattenvertrag unterzeichneten, war dies die höchste Summe, die je einer bislang unbekannten Newcomerband bezahlt wurde.

Nachdem die Band sich 1977 aufgelöst hatte kam 2004 dann die Sensation: Wie Phoenix aus der Asche gaben Pavlov’s Dog in Originalbesetzung von 1974 – 30 Jahre nach Pampered Menial – ein sensationelles Konzert in St. Louis. Seit 2005 fanden mehrere erfolgreiche Europa-Tourneen statt. Höhepunkt war der Auftritt auf dem Arrow Rock Festival 2006 in Holland vor 54000 begeisterten Fans. Für alle Fans gibt es jetzt gute Nachrichten: Nach den Gastspielen 2009 kommen Pavlov’s Dog auch ab kommenden Oktober wieder auf Stippvisite nach Deutschland.

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Pavlov s Dog :

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U.D.O. + Pike’s Edge + Bloodbound in Memmingen im Kaminwerk 9.11.2013

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U.D.O.s neuer Metal-Vorschlaghammer, “Steelhammer”, ist der wohl lauteste Beweis dafür, dass auch ein Rock-Veteran noch mit taufrischen Tricks aufwarten kann

Weit über zwei Jahrzehnte dauert die U.D.O.-Ära inzwischen an. Begonnen hat sie im Jahr 1987 als Udo Dirkschneider bei ACCEPT heraus komplimentiert wurde und mit U.D.O. seine eigene Band ins Leben rief, die sich längst – und völlig ungeachtet der Besetzungswechsel, die es immer mal gab – zu einem der markantesten Trademarks der internationalen Rockszene etabliert hat. Seine Stimme ist und bleibt unverkennbar. Wohl keine andere Stimmfarbe dieser Welt bringt eine so straighte und unverwüstliche Attitüde mit wie die seine – “balls to the wall” eben. Egal ob mit dem 87er Debüt “Animal House”, der Shred-Attacke “Timebomb” (1991), dem old-schooligen “Holy” (1999) oder dem etwas moderner anmutenden “Mastercutor” im Jahr 2007, U.D.O. gelten als eine DER Institutionen der härter musizierenden Musikwelt und zeigen sich dabei traditionell und wandelbar zugleich. So auch mit dem neuesten Streich “Steelhammer”. Ein neues U.D.O.-Kapitel beginnt mit dem Album, ohne dabei auf urtypische Trademarks zu verzichten.

“Steelhammer” ist die ultimative “back to the roots”-Platte, die logischste aller Fortsetzungen in der Geschichte U.D.O.s. Der Ausstieg des langjährigen Gitarristen und Produzenten Stefan Kaufmann – Udos Weggefährte in alten ACCEPT-Zeiten bereits – und Gitarrist Igo Gianola gab Dirkschneider gezwungenermaßen den Anstoß, U.D.O. Soundtechnisch völlig neu aufzustellen. Gemeinsam mit Bassist Fitty Wienhold und Schlagzeuger Francesco Jovino entwickelte sich der sehr Groove-orientierte Klang von Kaufmanns Produktionsarbeit in einen sehr viel wärmeren und organischeren.

“Ich erlebte so manches Deja Vu während der Produktion und fühlte mich wie in eine Zeitmaschine gesetzt und zurück in die Anfangstage transportiert”, beschreibt Udo Dirkschneider, was er während der Entstehung von “Steelhammer” erlebte. “Als Stefan die Band aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste, wurden wir quasi von einem Tag auf den nächsten ins kalte Wasser geworfen. Es waren nun wir, die wir uns selbst um die Produktion kümmern sollten. Dann setzen wir uns zusammen, tauschten Ideen aus und hatten ein paar Drinks zusammen – und genau dieses Szenario war die Zeitmaschine, mit der wir uns zurückversetzt in die alten Tage fühlten. Wir spürten wie wir damals als Jungspunde ähnlich im kalten Wasser ruderten und etwas ganz Neues, ganz Großes in Angriff nehmen würden. Die Aufregung kam in uns zurück und die Stimmung übertrug sich auf die kompletten Studioarbeiten. Ich hatte ganz zu Anfang ja mal eine Produktionsfirma mit Michael Wagener und hatte dabei bereits einige Erfahrungen gesammelt – die erwachten so nach und nach alle wieder zum Leben. Man verlernt das Fahrradfahren nicht, wenn man es einmal beherrscht hat. Genauso ist es mit der Studioarbeit. Wir begannen also, alles genau wie damals zu machen – und schufen genau dadurch letztendlich nun etwas völlig Neues im Zusammenhang mit U.D.O. – irgendwie bin ich wieder zuhause.”

Nach über 40 Jahren Zusammenarbeit bleiben Dirkschneider und Kaufmann gute Freunde. Lediglich ihre Zusammenarbeit musste aufgrund Kaufmanns schwerwiegender gesundheitlicher Probleme zu einem Ende finden. Dirkschneider fand in Bassist Wienhold einen neuen “partner in crime” – nach über 15 Jahren gemeinsamer Bandgeschichte endeten die beiden nun damit, ein Album gemeinsam zu schreiben.

“Steelhammer” markiert auch den Einstieg zweier neuer Gitarristen – dem russischen Andrey Smirnov und dem Finnen Kasperi Heikkinen. Die beiden wurden aus über 300 Bewerbern ausgewählt als das Album bereits so gut wie fertig war. Smirnov wurde kurzerhand zu einer Audition einberufen und endete unmittelbar danach als neues Bandenmitglied. Heikkinen stieß erst zur Band, nachdem die Aufnahmen im Studio komplett beendet waren und gibt sein Debüt auf der derzeit laufenden Nordamerikatour.

Bereits jetzt lässt sich für Udo Dirkschneider ein ausschließlich positives Resümee ziehen: er empfindet U.D.O. Als neugeboren. “Was ich an dem Album so mag ist, dass es sehr abwechslungsreich ist. Wir haben schnelle Nummern (‘Basta Ya’, ‘Death Ride’, ‘Stay True’), eine richtige Ballade (‘Heavy Rain’), und einige Uptempo-Songs (‘Timekeeper’, ‘King Of Mean’, ‘Metal Machine’, ‘Steelhammer’),” so Dirkschneider. “Nach 14 Alben mit U.D.O. und 10 mit ACCEPT habe ich einfach nicht mehr das Gefühl – und versteht mich jetzt nicht falsch – auf Gedeih und Verderb ganz furchtbar “Heavy Metal” sein zu müssen. Wir können auch mal bluesig oder groovend. Unser Trademark haben wir ohnehin längst etabliert und es funktioniert in den unterschiedlichsten Tempi und Rhythmen. Falls wir mal das Gefühl haben sollten, ein Song würde dank einer Flöte noch besser klingen, würde ich vermutlich sogar die inzwischen einbauen (lacht).”

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U.D.O. :

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Bloodbound :

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Pike’s Edge :

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