Konstantin Wecker im Kloster Hirsau am 5.8.09

ToolsErfolg hatte er nicht immer – dafür eine Botschaft. Am Flügel und Mikrofon singt er seit vierzig Jahren gegen die Mächtigen und die Machtverhältnisse in der Welt an. Trotz seiner bewegten Lebensgeschichte ist Konstantin Wecker seit Langem eine Konstante in der Musikszene dieser Republik.
Er ist ein poetischer Triebtäter, gibt Konzerte wie andere in Muckibuden oder in die Kirche gehen. Und weil er musikalisch sowieso alles kann, lässt er’s krachen und seufzen, wenn er’s grad braucht. Neue Titel wechseln sich mit alten Klassikern ab, geben einen aufschlussreichen Einblick in Weckers jahrelanges, kreatives Schaffen. Er hat immer musikalisch und inhaltlich komplexe Lieder komponiert, die zwischen Klassik, Jazz, Rock und Blues mäandern, die voll sind von magisch-poetischen Bildern, aber auch voller Widerborsten und Widersprüche und jenem Schuss Wecker, der ihn so einzigartig macht.
Der 1947 in München geborene Konstantin Wecker wurde musikalisch früh gefordert. Er erhielt &xnbsp;Klavierunterricht, später auch Geige und Gitarre, sang im Rudolf-Lamy-Kinderchor, war Solist bei Plattenaufnahmen, absolvierte ein Studium der Philosophie und Psychologie, arbeitete daneben als Studiomusiker. Ab 1968 Auftritte mit eigenen Liedern. Der Durchbruch gelang 1977 mit „Genug ist nicht genug“. Ab 1979 arbeitete er mit vielen namhaften Kolleginnen und Kollegen wie Hanns-Dieter Hüsch, André Heller, Wolfgang Dauner, Joan Baez, Mercedes Sosa und Hannes Wader. Als Schauspieler trat er in erfolgreichen Filmen wie „Die Weiße Rose“, „Kir Royal“ und „Schtonk“ auf.
K.Wecker :

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